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Aufbruch 8:15, zwei Stunden bis Col
Rastel, überwiegend durch schönen Zirbenwald,
weidende
Kühe, Blick auf Monte Viso und den ganzen Talschluss
mit Col
Agnel. Später geht der Weg en Balcon, Blick auf den
Lago di
Castello. Sehr hübsche Wegführung. Fotos: Rechts: Chianale, von unserem Zimmer aus. Das Lago Blue ist also mitten im malerischen Dorf. Monte Viso. Man sieht an seiner Südflanke ein großes, leergeschmolzenes Gletscherbecken! unten rechts: En Balcon: Blick auf Lagi di Castello und rechts oben vermutlich schon der Col Rastel. |
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Abstieg vom Col Rastel
unübersichtlich. Es starten oben zwei Wege, wir
entscheiden uns
für den neuer markierten, links. Durch quellfeuchte
Wiesen,
teilweise schlechter Pfad. Es kurvt viel weiter nach
links, als ich der
Karte entnommen hätte, entsprechend tief im Tal, bei
vermutlich
2000 m, kommen wir an. Unten wird die Markierung intensiv. Es muss wohl eine Alm mit besonders "freundlichem" Personal umgangen werden, denn alle natürlichen Wegführungen, die nahe an die Alm herankommen, sind gesperrt- mit viel Farbe "Privato Danger". Dann eben etwas Umweg, unnötig tief absteigen, und durch seltsames Gelände, Bachbett, Schwemmland, Gebüsch wieder aufwärts. Als die Alm passiert ist, quert der Pfad nach links, Wegweiser C. Bondormier 145 Min. (ca 2100 m). (Die Zeitangabe ist für 560 Höhenmeter etwas üppig...) Erster Teil des Aufstiegs aus dem Tal durch einen steilen Erlenhang. Oben Mittagspause. Ich finde, dass wir seltsam müde sind, so viel war es doch noch nicht. Kühl, aber kein Schatten. Dann weiter in kahlem breiten Tal, der Bach verzweigt in der Fläche, steiniger Boden. Pfadführung zuerst unklar, ist in diesem übersichtlichen Tal aber nicht wichtig, man muss sehen, dass man sich zunehmend auf der orographisch rechten Seite hält, von dort sieht man am Ende den Pfad im Schutthang zum Pass queren. Vom Pass aus Blick auf des Wolkenmeer im Val Bellino, gegenüber der Pelvo d'Elva (3064 m), dahinter die Wolken über dem Mairatal. Eine halbe Std. Pause. Oben ist der Abstiegspfad, der erst wenig Höhe verlierend nach rechts quert, noch gut auszumachen. Unter der Lawinenverbauung dann steil hinab. Nun weder Pfadspur noch Zeichen zu erkennen. Einer Mauer gerade in Richtug Tal folgend war dann mal wieder ein Zeichen. Ab der ersten Alm wird es immer schwerer, Markierungen zu finden. Weitsicht gab es keine, aber solange man abwärts geht, kann es ja nicht ganz falsch sein. Mal folgten wir einer Schotterpiste, mal kürzten wir irgendwie ab. Unten bei irgendwelchen Häusern im Hangwald werden wir richtig nach Meleze gewiesen. Ich rechne 6,5 Std reine Gehzeit aus und bin zufrieden. Nach dem ordentlichen Abendessen wird der Geburtstag eines Gastes mit Sekt gefeiert, jemand spielt auf der Ziehharmonika. Einige der Gäste sind in diesem Tal geboren, wohnen nun aber draußen. Im Rifugio an der Wand die 50 000er Karte "dei Rifugii e Sentieri 6 Mon Viso" des IGN: Auf dieser kann ich die Situation im Tal zwischen Rastel und Bondormier am besten nachvollziehen. Über unser Herumirren beim Abstieg nach Meleze kann ich mir auf keiner der Karten nachträglich Klarheit verschaffen. |
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Im Bätzing steht: Für
diesen langen Weg, auf dem es keinen Schatten gibt, breche
man
früh auf. Bei uns
war es 8:45, bis es los ging. Schöner Morgen. Da in
der Regel der
Dunst aus der Po-Ebene im Laufe des Tages hereinzieht,
wird es schon
nicht unerträglich sonnig werden. Ab Wegweiser nach
St. Anna
gelindes Steigen bis zum Pass. Erst in ein großes,
ganz
flaches Talbecken, welches auf dem Foto
-rechts- von St.
Anna schon im Hintergrund zu sehen ist. Vor diesem
Talbecken startet
nach meiner französischen Karte ein verlockend
aussehender Weg
nach Norden, der schließlich zum Bric de Rubrien
führt.
Unser Weg führt hinten links im Tal in fast
südlicher
Richtung in eine Kerbe, in der auf einer Schneebrücke
der Bach
überschritten wurde, dann ein guter, teilweise
aufgebauter Weg
durch diese Kerbe, Motorradspuren des Almhirten,
oben wieder eine
Weitung mit drei Almgebäuden (Foto unten).Hier wieder
eine
Abzweigung nach Norden, die über den Col Del Autaret
zur Grande
Nation führt, wir gehen aber wieder nach Süden
recht sacht,
zuletzt wieder im Schutt, auf den Schuttpass. Meine
Notizen vermerken:
"Normzeit: 3 h". Das Foto rechts unten zeigt den Blick vom Col Bellino nach Südwesten. Recht grimmig sehen die dicht gedrängt stehenden Felsketten aus, zwischen denen morgen und übermorgen wir passieren müssen. Bis zum höchsten Punkt am Horizont (Bric du Chambeyron ?) sind es wohl 4 Zwischentäler oder mehr,- recht unübersichtlich. Unterhalb des Passes ist das Gelände zuerst recht flach, dann bricht es ab in einer Steilstufe ab. Hier tun einem die Entgegenkommenden, die das alles noch hochkeuchen müssen, immer leid. An einem Bach bei Grange Marin Mittagspause. Dann weiter am Bach entlang,bei Grange Turre (2071) haben wir große Probleme, eine Stelle zu finden, an der der Bach sich überqueren lässt. Erstens waren wir vom Gebäude aus natürlich geradeaus weiter Richtung Fahrweg gegangen, was falsch ist, sondern man muss schräg nach rechts hinten zum Bach. Zweitens wäre aber auch diese offizielle Stelle nicht passierbar gewesen. Danach auf Fahrwegen, nun wird es länglich, bis Campo Base, Ankunft 16:00 Uhr. |
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